Wann und für wen ist Berufsunfähigkeit eine Gefahr?

Wenn man den Versicherern und Statistikern glauben schenken darf, ist heutzutage jeder vierte bzw. fünfte Erwerbstätige von Berufsunfähigkeit betroffen. Die Zahl variiert je nach Quelle.

Doch was bedeutet „Berufsunfähigkeit“ eigentlich? Wie wird man als Arbeitnehmer berufsunfähig und gibt es Berufsgruppen, die einem besonders hohen Risiko unterliegen? Welche Leistungen beziehe ich bei Berufsunfähigkeit, gibt es staatliche Hilfe oder muss ich selbst vorsorgen?

Der Begriff Berufsunfähigkeit beschreibt im Allgemeinen erst einmal, dass eine Person auf Grund von Unfall oder Krankheit ihrem Beruf nicht mehr nachgehen kann. Das heißt, vor Erreichen des eigentlichen Rentenalters kann der Betroffene wegen seines gesundheitlichen Zustandes nicht mehr in seinem Beruf tätig sein. Dabei ist allerdings grundsätzlich zu unterscheiden zwischen dem Nachgehen des erlernten bzw. zuletzt ausgeübten Berufs (Berufsunfähigkeit) und der Ausübung einer beliebigen Tätigkeit (Erwerbsunfähigkeit/ Erwerbsminderung). Eine private Absicherung gegen eine Berufsunfähigkeit ist also besonders wichtig. Wer mehr über die Absicherung gegen eine drohende Berufsunfähigkeit wissen möchte, der kann sich hier über die private Berufsunfähigkeitsversicherung informieren.

Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit sind zwei verschiedene Sachverhalte und der Staat tritt nur in Leistung, wenn der Betroffene keine Tätigkeit mehr ausüben kann (volle Erwerbsminderung) oder wenn eine geringe, stundenweise Leistungsfähigkeit im Rahmen irgendeiner Tätigkeit besteht (teilweise Erwerbsminderung). Ein Leistungsbezug wird darüber hinaus nur bei Erfüllen diverser Voraussetzungen, bezogen auf Vorversicherungszeiten bzw. Beitragszahlzeiten, gewährt. Lediglich für vor 1961 Geborene hat die ehemalige gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente noch Relevanz, ist jedoch an Bedingungen geknüpft und der Höhe nach problematisch.

Die Leistungen des Staates sind absolut unzureichend

Wer berufsunfähig wird und folglich seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, aber eine andere Tätigkeit und zwar unabhängig davon, ob diese den eigenen Wünschen und Qualifikationen gerecht wird oder der bisherigen Entlohnung voll entspricht, der bekommt keine finanzielle Unterstützung vom Staat! Erst wenn kaum oder gar nicht gearbeitet werden kann, steht die Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung zur Verfügung und mit dieser lässt sich meist mehr schlecht als recht der Alltag meistern.

Dabei ist die Gefahr einer Berufsunfähigkeit recht hoch, wie schon erwähnt. Auch wenn man selbst nicht gern darüber nachdenkt, besteht das Risiko in jedem Beruf – ob Maurer, Steinmetz, Sekretärin oder Rechtsanwalt. Natürlich wird Berufsgruppen mit starker körperlicher Belastung im Alltag ein erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko zugesprochen und Rückenprobleme stehen bei den Ursachen der Berufsunfähigkeit auch ganz oben auf der Liste. Überholt wurden die Erkrankungen des Skelett, der Muskeln und des Bindegewebes in den vergangenen Jahren jedoch von den psychischen Störungen. Regelmäßige Überstunden und Dauerstress können Wegweiser zu Burnout und Depressionen sein und diese können zu Berufsunfähigkeit führen. Demnach sind die Bürokauffrau, der Vertreter oder der Arzt ebenfalls gefährdet.

Die häufigsten BU Ursachen

Neben Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates sowie Nervenerkrankungen gehören Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Erkrankungen des Stoffwechsels und der Verdauung zu den Ursachen der Berufsunfähigkeit. Selbstverständlich existieren Berufsgruppen mit besonders hohem Risiko, darunter Bergleute, Gerüstbauer, Dachdecker und Krankenschwestern, und eben solche mit einem Geringeren, beispielsweise Ingenieure, Juristen und Tierärzte. Doch auch wenn bei diesen Berufen das Berufsunfähigkeitsrisiko statistisch gesehen geringer ist als bei anderen Berufszweigen, ist die Gefahr prinzipiell vorhanden und im Fall der Fälle ist die Statistik für den Betroffenen unerheblich.

Außerdem ist der Beruf für die Prämie einer Berufsunfähigkeitsversicherung relevant, wer also einen als risikoärmer eingestuften Beruf ausübt, kann von günstigen Beiträgen profitieren. Daneben sind das Alter und der Gesundheitszustand des zu Versichernden von Belang und hier lautet die Devise: je jünger und gesünder, desto besser. Weitere Kriterien, die den Versicherungsbeitrag prägen, sind die Höhe der privaten Berufsunfähigkeitsrente und die Vertragslaufzeit. Wegen der hohen Preisunterschiede sollte man einen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich der BU Tarife machen.

Fazit: Berufe, in denen körperlich schwere Arbeit zum Tagesgeschäft gehört, sind logischerweise von einem erhöhten Berufsunfähigkeitsrisiko gekennzeichnet. Aber auch Bürojobs und Berufe mit Leitungsbefugnis und viel Verantwortung können infolge Dauerstress zur Berufsunfähigkeit führen.

In Anbetracht der kaum vorhandenen gesetzlichen Leistungen bei Berufsunfähigkeit ist eine private Vorsorge in Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder ähnlicher Policen wie Dread-Disease oder die Grundfähigkeitsversicherung interessant.

Die neuen Pflichten der Anlageberater

Der größte Teil der Bundesbürger hat sein Geld sicher angelegt, verzichtet damit auf eine bessere Rendite. Resultat, das Sparvermögen der Deutschen wächst nur langsam an. Ein weites Betätigungsfeld für Anlageberater.

Anlageberatungen werden von freien oder angestellten  Mitabeitern von Banken oder anderen Finanzandienstleitungsunternehmen beziehungsweise von selbstständigen Unternehmen durchgeführt.

Ein Anlageberater muss, um eine umfassende Anlagelösung vorschlagen zu können, neben den finanziellen Möglichkeiten des Kunden, auch dessen Ziele und dessen Einstellung zu Risiken beachten und fachlich kompetent sein. Das heißt, er muss sich auf den nationalen und internationalen Wirtschafts- und Kapitalmärkten auskennen und sich Zeit nehmen, um die Strategien und Vorschläge, sei es beim Vermögensaufbau, der Altersvorsorge, der Baufinanzierung oder bei Versicherungen, dem Kunden zu erklären und ihn über staatliche Zuschüsse (vermögenswirksame Leistung) sowie über steuerliche Aspekte zu informieren. Dies ist besonders wichtig, da die meisten Privatkunden beim Geld anlegen keine Finanzprofis sind. Der Kunde hat im Mittelpunkt zu stehen und er trifft letztendlich die Entscheidungen, nicht der Anlageberater.

Das Problem mit dem Eigeninteresse bei den Finanzberatern

Normalerweise wird dem Anlageberater nicht nur die Finanzplanung, sondern auch die Wahl der Geldanlage übertragen und hier liegt oftmals das Problem. Unabhängig soll eine Anlageberatung sein, doch die Praxis sieht meist anders aus, denn Anlageberater erhalten  vom Anbieter des Produktes eine Provision (Kick-back) und diese wurden bisher dem Kunden verschwiegen. Nunmehr sind alle Anlageberater verpflichtet, Provisionen, Gebühren und Interessenskonflikte offen zu legen. Alternativ kann zwischen Anlageberater und Kunden ein Honorar vereinbart werden, ist dies der Fall, darf der Anlageberater keine Provision von Dritten annehmen.

Die Umsetzung der EU-Richtlinie „Markets in Financial Instruments Directive“ (Mifid) hat bei der Anlageberatung definitiv einiges bewirkt, unter anderem wurden die Rechte der Anleger gestärkt. So ist nun die Beratung und Vermittlung von Aktien, Zertifikaten, Anleihen und festverzinslichen Wertpapieren erlaubnispflichtig.

Die neue Dokumentationspflicht

Anlageberatungen müssen dokumentiert werden, der Anlageberater muss zudem nachweisen, dass die Produkte, die er dem Kunden empfohlen hat, auch geeignet sind für jenen. Zwangsläufig müssen ihm die persönlichen Lebensumstände des Kunden bekannt sein und er ist dazu verpflichtet, den Kunden über die Risiken aufzuklären. Schadenersatzansprüche, die aus einer fehlerhaften Beratung resultieren, deckt die Betriebshaftpflicht des Anlageberaters. Kunden sind nach wie vor in der Beweispflicht.

Sie sollten deshalb auf das beiderseitig unterschriebene Beratungsprotokoll bestehen, besonders dann, wenn sie auf Grund der Beratung ihr bisheriges Anlageverhalten geändert haben. Gerade wer sicher Geld anlegen will, der sollte auf dem Protokoll die Geldanlage Empfehlung dokumentieren lassen.

Berater, die nur Investmentfonds vermitteln, bedürfen keiner Erlaubnis, dürfen dann aber in der Beratung, auch wenn der Kunde dazu Fragen stellt, keine erlaubnispflichtigen Produkte empfehlen.Der Kapitalmarkt bietet unendlich viele verschiedene Anlageprodukte, vom sicheren Sparbuch bis hin zu risikoreichen Aktien. Geldanlagen, die hohe Renditen erzielen und dabei eine hohe Sicherheit und Liquidität ausweisen, gibt es nicht.

Ein Anlageberater hilft, die Geldanlage zu finden, die den Bedürfnissen des Kunden entspricht und informiert über veränderte Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Abgeltungssteuer. Anlageberater bieten ihre Dienste auch anonym über das Internet an. Der persönliche Kontakt, ein wichtiger Aspekt bei einer optimalen Anlageberatung, kommt in der Regel dabei zu kurz.

Das Problem der niedrigen Zinsen

Die Aktienmärkte stürzen ab, die Kurse fallen immer schneller. Das Börsenjahr 2016 hat nicht gut begonnen. Die internationalen Investoren fliehen in vermeintlich sichere Anlageformen, wie deutsche Staatsanleihen. Deren Maßindex, der Bund Future, steht auf einem Allzeithoch.

Das Problem der niedrigen Zinsen

Mittlerweile steht der Bund Future bei fast 165 Punkten, was bedeutet, daß Anleihen mit einer Laufzeit bis zu 8 Jahren eine NEGATIVE RENDITE aufweisen. Das bedeutet, die Investoren nehmen in Kauf, daß sie für das parken des Anlagegeldes in Anleihen weniger wieder zurückerhalten, als sie investiert haben!!!

Dieses irrationale Verhalten liegt auf der einen Seite in der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank begründet. Aber in den letzten Tagen eben auch mit der Furch der Investoren vor weiteren Verlusten an den Aktienmärkten. Der Bund Future ist damit so etwas wie ein Gradmesser der Angst. Wenn Aktienfonds Manager ihre Positionen abstoßen und dafür lieber „sichere Anleihen“ kaufen, dann stimmt etwas grundlegend nicht an den Märkten.

Aber was lässt die Aktienmärkte weltweit so einbrechen?

Ausgelöst wurden die ersten Kursverluste von den schlechten wirtschaftsdaten aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt: China. Die Zahlen deuten auf eine deutliche Verlangsamung der Wirtschaftsleistung hin. Damit fällt der Konsum in China als Wachstumsmotor der Weltwirtschaft aus. Und damit haben die exportorientierten Länder Probleme, besonders die rohstoffreichen Exportnationen.

Besonders betroffen sind die Länder, die Rohöl als wichtigste Einnahmequelle haben. Der Rohölpreis ist durch die schwächere Nachfrage aus China, aber besonders auch durch das Überangebot durch Fracking Firmen in den USA stark gesunken. Das würgt widerum die Wirtschaft der Erdöl exportierenden Staaten ab, denn diese Länder müssen ihre Ausgaben kürzen durch die verminderten Einnahmen. Das widerum bringt eine deflationäre Spirale in Gang.

Man sieht also, daß sich an den Aktienmärkten dunkle Wolken zusammen brauen, denn wenn sich die Weltwirtschaft in eine Rezession bewegt, dann werden die Firmen auch weniger Gewinn machen. Und damit werden die Bewertungen an den Börsen sinken und die Aktienkurse fallen. Doch hier ergeben sich dann auch Chancen in Fonds zu investieren, denn man sollte lieber dann in Fonds investieren, wenn die Kurse niedrig sind. Das schwierige daran ist nur zu erkennen, wann bei Aktien der Boden erreicht ist und man in Investmentfonds einsteigen kann.

Besonders beliebt sind in den letzten Jahren die Dividenden Fonds geworden, denn bei den niedrigen Zinsen macht eine Kapitalanlage in Dividendenstarke Aktien Sinn. Selbst wenn die Kurse mal fallen sollten bekommt man durch die Dividende weiterhin einen Ertrag auf seine Aktien, wenn der Dividendenfonds die Erträge ausschüttet.

Bevor man sich für einen Investmentfonds entscheidet, sollte man sich gut über die Anlagestrategie und die Kosten informieren. Leider kann man nicht direkt die Rendite von Fonds vergleichen, aber zumindest die Wertentwicklung der vergangenen Jahre. Dabei lassen sich wenigstens Anhaltspunkte finden, wie gut das Fondsmanagement arbeitet und man kann davon ausgehen, daß dies auch in Zukunft gilt. So wird der Fonds immer besser als die Konkurrent verwaltet werden. Wer die besten Fonds der vergangenen Jahre finden möchte, der kann die Wertentwicklung von Fonds auf fondsvergleich365.de vergleichen.

Wie die Ereignisse in Paris unser Leben verändern werden

Die entsetzlichen Attentate von Paris werden sich auf unser aller Leben auswirken. Das ist jedenfalls zu befürchten.

Die Morde von Paris haben Frankreich tief erschüttert. Reflexartig versucht man immer zu betonen, daß die Anschläge von ein paar wenigen Islamisten verübt worden sind und nichts mit dem Islam selbst zu tun haben. Aber mittlerweile fangen einige an, das in Frage zu stellen.

Wie kann es sein, daß es in einer Religion so viele gewaltbereite Menschen gibt?

Der Islam hat natürlich etwas mit dem Islamismus einiger Radikaler zu tun. Denn der Koran kennt nur die Scharia als Gesetzesgrundlage. Und hier liegt das Problem des Islam. Wenn eine Religion den Willen Gottes über alles stellt, dann eben auch über die Gesetze, die es in Deutschland und Europa gibt. Die Logik der Islamisten ist daher, daß man nicht an die Gesetze der Staaten gebunden ist, sondern nur an die Scharia. Wer also an den Islam glaubt muß sich entscheiden, ob er die Gesetze des Landes akzeptiert in dem er lebt, oder eben nicht. Die Islamisten, die auch aus Deutschland nach Syrien gereist sind, haben sich gegen den Rechtsstaat entschieden.

Die Ereignisse von Paris werden langfristig weitreichende Konsequenzen haben. Denn es steht auch zu befürchten, daß die Attentate in Zukunft weiter zunehmen werden. Und dann wird man sich mit neuen Gesetzen zu schützen versuchen. Das wird uns in unserer Freiheit einschränken, so wie es in den USA schon seit einigen Jahren der Fall ist. Düstere Perspektiven 🙁

An die gesetzliche Krankenversicherung gebunden

Wieder einmal ist ein Monat zu Ende, die Zeit vergeht so wahnsinnig schnell. Aber immerhin ist am 1. Gehaltstag! Ein Grund zur Freude! Oder auch nicht, wenn ich mir meine Abzüge in diesem Monat mal wieder anschaue.

KrankenkassenSozialversicherung und Lohnsteuer schmälern mein Gehalt und selbstverständlich das Entgelt der übrigen angestellten Bevölkerung in Deutschland. Die höchsten Abzüge aus der gesetzlichen Sozialversicherung stammen von der Rentenversicherung und der Krankenversicherung. Aus der gesetzlichen Rentenversicherung komm ich als Angestellter einfach nicht raus, die Beiträge sind zu zahlen! Aber gab es nicht bei der gesetzlichen Krankenversicherung die Option, aus dem staatlichen Krankensystem auszutreten oder dessen Leistung zu verbessern??

An die gesetzliche Krankenkasse ist man gebunden, wenn man nicht über der Versicherungspflichtgrenze verdient

Die gesetzliche Krankenversicherung ist ein Pfeiler des deutschen Sozialversicherungssystems, das seit dem späten 19. Jahrhundert unter Bismarck in der Bundesrepublik eingeführt wurde. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung handelt es sich um den ersten Sozialversicherungsbereich, sie trat 1883 in Kraft und übernimmt bis heute ganz oder teilweise Krankheits- und Unfallkosten ihrer Versicherten. Auch einige Kosten infolge von Schwangerschaft und Mutterschaft werden von der gesetzlichen Krankenversicherung geleistet.

Träger der gesetzlichen Krankenversicherung sind die gesetzlichen Krankenkassen, von denen es momentan 110 gibt. Die Zahl der Kassen hat sich übrigens in der Vergangenheit reduziert, unter anderem durch Fusionen und als Resultat von Gesundheitsreformen. Reformen sind der gesetzlichen Krankenversicherung nur zu gut bekannt, wobei einige dieser für die Versicherten höhere Beiträge oder weniger Leistung erbrachten.

Die Leistungen bei der GKV sind vorgegeben

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind fast vollständig per Gesetz verankert, Spielraum bleibt den gesetzlichen Krankenkassen da kaum. Die wenigen Mehrleistungen, die in den Satzungen der Kassen verankert sind, sowie Prämienzahlungen und Wahltarife bilden zumindest eine kleine Vergleichsmöglichkeit zwischen den gesetzlichen Krankenkassen, da neben Leistungen inzwischen auch die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung vom Gesetzgeber festgelegt sind. Mehrleistungen bzw. Satzungsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen können verbesserte Bedingungen, Zuschüsse oder erhöhte Kostenübernahme bezüglich Schutzimpfungen, alternativen Heilmethoden, Vorsorgeprogrammen und -untersuchungen betreffen.

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung ändern sich wenig

Der Beitrag für die gesetzliche Krankenkasse richtet sich nach dem jeweils gültigen Beitragssatz, der seit einiger Zeit bei 14,6 Prozent liegt und auf das Bruttoeinkommen des Versicherten bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung berechnet wird. Über die Bemessungsgrenze hinausgehendes Entgelt des Versicherten wird bei der Beitragserhebung nicht berücksichtigt. Den Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber übrigens, wobei derzeit auf den Arbeitnehmer 8,2 Prozent entfallen, auf den Arbeitgeber 7,3 Prozent.  Dies soll sich in Zukunft aber wieder ändern.

Seit Jahren werden die Beiträge zur Pflegeversicherung angepasst und leicht erhöht. Das gilt natürlich nicht für die geförderte Pflegezusatzversicherung, denn diese ist ja eine private Form der Absicherung. Die Leistungen und Beiträge der Pflegezusatzversicherung unterscheiden sich recht ordentlich, weshalb ein Tarifvergleich Sinn macht. Bei einem Pflegezusatzversicherung Vergleich kann man die Beiträge der Anbieter vergleichen. Dabei sollte man aber auch auf die wirtschaftliche Stabilität des Anbieters achten. Denn nur bei wirtschaftlich stabilen Anbietern von privaten Pflegezusatzversicherungen ist zu erwarten, daß die Beiträge in Zukunft stabil bleiben.

Außerdem können gesetzliche Krankenkassen Zusatzbeiträge gegenüber ihren Versicherten erheben, diese Möglichkeit besteht seit Einführung des Gesundheitsfonds. Seither werden alle Gelder der Beitragszahler und Steuergelder im Gesundheitsfonds gesammelt und unter Berücksichtigung der Versichertenstruktur an die einzelnen gesetzlichen Krankenkassen ausgezahlt. Es soll ein Ausgleich zwischen jungen und alten Versicherten, zwischen gesunden und kranken Versicherten sowie hohen und niedrigen Beitragszahlungen aller Kassen geschaffen werden. Eine Übersicht über den aktuellen gesetzliche Krankenkassen Zusatzbeitrag findet man hier.

Das vom Gesundheitsfonds zugeteilte Kapital dient den gesetzlichen Krankenkassen zur Finanzierung von Leistungen und ihres Verwaltungsapparates. Reicht dieses Kapital nicht, müssen Zusatzbeiträge erhoben oder erhöht werden, dann haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht und können wechseln. Als Anreiz bieten einige gesetzliche Krankenkassen im Gegenzug Prämien.

Ab 2015 hat sich sich mal was geändert

Der Sonderbeitrag von 0,9 Prozent, den die Arbeitnehmer zu tragen haben, soll in Zukuft wegfallen. Deshalb vermuten Experten, dass im kommenden Jahr kaum eine gesetzliche Krankenkasse mehr ohne höhere Zusatzbeiträge auskommen wird. Und dann werden viele Versicherte trotz Beitragssatzsenkung der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr Geld oder sogar weniger Geld am Ende auf ihrer monatlichen Abrechnung vorfinden. Doch wen betrifft die Änderung des Beitragssatzes, wer ist in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert?

Wer alles in der gesetzlichen Krankenkasse versichert wird

Es gibt drei Arten von Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung: Pflichtmitglieder, freiwillig Versicherte und kostenfrei mitversicherte Familienangehörige. Wer Pflichtmitglied ist, regelt der Gesetzgeber. Zu den Pflichtmitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung zählen insbesondere Arbeitnehmer mit einem Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (auch Versicherungspflichtgrenze), Rentner sowie Empfänger von Arbeitslosengeld I und II. Bei Erfüllung verschiedener Bedingungen sind bzw. können sich Pflichtmitglieder von der Versicherungspflicht befreit bzw. befreien lassen.

Da in Deutschland eine Krankversicherungspflicht vorherrscht, müssen sich Versicherungsfreie (Selbstständige zum Beispiel) entweder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung absichern oder sich bei einer privaten Krankenversicherung versichern. Dies gilt beispielshalber auch für Arbeitnehmer mit einem regelmäßigen Einkommen über der relevanten Jahresarbeitsentgeltgrenze, die jedes Jahr neu berechnet wird. Da die private Krankenversicherung bessere Leistungen bietet, ist diese Option natürlich interessant. Die Beiträge und Leistungen der PKV unterscheiden sich zwischen den Anbietern wesentlich stärker, als dies bei der GKV der Fall ist. Deshalb sollte man vor dem Abschluß einer privaten Krankenversicherung einen PKV Vergleich der verschiedenen Tarifleistungen vornehmen. Leider ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung nur für Menschen mit einem hohen Einkommen möglich, was auf mich nicht zutrifft.

Fazit: Da ich angestellter Arbeitnehmer bin, ohne die Jahresarbeitsentgeltgrenze regelmäßig zu überschreiten, gelte ich als pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung. Raus komm ich nicht aus dem staatlichen Krankensystem. Ich kann mir lediglich eine gesetzliche Krankenkasse aussuchen, wobei der Beitragssatz bei allen gleich ist und die Leistungen größtenteils ebenfalls. Es bleiben vor allem Zusatzbeiträge und Mehrleistungen als Vergleichsmittel und hier muss aber jeder selbst entscheiden, was wichtig ist und sinnvoll. Ob Naturheilverfahren oder doch die professionelle Zahnreinigung?! Ich bin derzeit zufrieden und verbleibe bei meiner Kasse.

Durch die ständigen Preissteigerungen wird vermutlich aber auch meine Kasse den  Zusatzbeitrag erhöhen müssen. Abwarten, was die Bundesregierung zukünftig für Neuregelungen für uns Bundesbürger parat hält. Sobald ein Zusatzbeitrag von meiner Krankenkasse für das neue Jahr bestätigt wird, werde ich mich noch einmal informieren und die Kassen bezüglich Zusatzbeiträgen, Mehrleistungen, Prämien und Wahltarifen vergleichen.
Bis dahin heißt es – Daumen drücken! Eventuell bleibt mir ja ein höherer Zusatzbeitrag erspart und Dank des möglichen Wegfalls des Sonderbeitrags muss ich dann monatlich „nur noch“ 7,3 Prozent meines Einkommens an die gesetzliche Krankenversicherung abführen. Dann könnte ich sogar über eine private Krankenzusatzversicherung nachdenken, um mehr Leistung im Krankheitsfall zu erhalten! Eine Übersicht über die private Zusatzversicherung und einen private Krankenkassen Vergleich kann man hier erhalten.

Apple hat neue Produkte vorgestellt

So, nun war es gestern endlich soweit: Apple hat in einer groß angelegten Produktpräsentation die neuen Varianten vom Bestseller iPhone und die iWatch vorgestellt.

War das der große Wurf?

Wie sind die Produkte zu beurteilen? Nun, aus meiner Sicht kann man nicht von einer goldenen Zukunft für Apple sprechen. Bei den iPhone Varianten hat man im Grunde nur mit der Konkurrenz gleichgezogen. Samsung bietet mit dem S5 bereits seit Monaten ein gleichwertiges Smartphone. Wirkliche Innovationen sind beim iPhone 6 nicht aufgetaucht. Ein bezahlen mit Handy? Oh mein Gott, bitte nicht!

Bezahlen mit Handy ist ein Alptraum!

apple

Ich habe gerade alle Bezahlfunktionen bei meinem Mobilfunkbetreiber stoppen lassen, denn es gibt etliche Firmen, die die gesetzeslücke im Telekommunikationsgesetz ausnutzen und über die Telefonrechnung Mehrwertdienstleistungen abrechnen. Und zwar OHNE Abo oder Vertragsabschluß! Die Mobilfunkbetreiben müssen diese Beträge einziehen und weiterleiten. Man hat keine Chance das Geld jemals wieder zu bekommen!!! Und da soll ich mit einer Bezahlfunktion dem Missbrauch noch weiter die Tür öffnen? Nein, niemals!!!

Einziger wirklicher Fortschritt war beim Preis. Und zwar steil nach oben! Tut mir leid, aber ich bin nicht bereit für ein 16 GB Handy 699 Euro auszugeben! Da schießt Apple wirklich weit über den erträglichen Grenzbetrag hinaus. Die großen Massen wie bisher werden damit nicht erreicht werden!

Das iPhone wird zum Auslaufmodell

Auch wenn mit höheren Preisen das Gefühl „Apple ist was für die hippen, besser verdienenden Leute“ gestärkt wird, so kann das auch nach hinten losgehen. Irgendwann ist mal der Punkt erreicht, wo auch die treuesten Apple Fans auf das Preis-Leistungs-Verhältnis schauen. Und da hat Apple stark nachgelassen im Vergleich zur Konkurrenz. Also ist es aus meiner Sicht unwahrscheinlich, daß Apple hier sehr erfolgreich werden wird. Und was soll in 2 Jahren kommen? Welche Innovationen soll ein iPhone 7 denn noch bieten? Hier ist der Markt ausgereizt…

Was ist von der iWatch zu erwarten?

Bleibt ja noch die Apple  iWatch. Das erste was mir aufgefallen ist, als ich die Beschreibung dazu gelesen habe war, daß die Uhr nur zu nutzen ist, wenn man diese mit einem iPhone verbindet. Wie bitte? Eine Uhr, deren Funktionen nur gehen, wenn das Handy verbunden ist? Hmm, also ich nutze mein Handy eigentlich schon seit Monaten, um mir die Uhrzeit anzeigen zu lassen. Und Navigation, Siri, Fitness Programm nutze ich auch mit dem Handy. Wenn ich also alle Funktionen im Handy habe und das auch dabei haben muss, um die Funktionen der Uhr zu nutzen, warum sollte ich die Uhr dann kaufen? Alles was diese bietet habe ich im Handy. Und ohne Handy geht das meiste nicht…

Oh mann, wer hat sich so einen Mist ausgedacht? Vielleicht wird die Uhr am Anfang recht ordentlich verkauft werden, denn das ist ja jetzt schließlich hipp und neu. Und es gibt so viele Leute, die wissen nicht wohin mit dem Geld. Doch für den Massenmarkt wird das kein Produkt. Jedenfalls nicht, solange man das iPhone dabei haben muss.

Fazit: Wer Apple Aktien hat, der hat vielleicht noch 6 bis 9 Monate Zeit, in der die Aktie von den ersten Verkaufszahlen profitieren wird. Aber dann werden die Zahlen schnell schlechter werden, die Aktie wird abstürzen. Denn eine Revolution ist nicht zu sehen und die Gewinne werden höchstenfalls stagnieren und in einem Jahr stark fallen. Für mich hat Apple auf der ganzen Linie enttäuscht!

Borussia Dortmund gewinnt den Supercup und legt Bilanz vor

Einen Tag nachdem Borussia Dortmund den Supercup gewonnen hat, legte der Verein der Öffentlichkeit die Bilanz vor. Ja, man kann es kaum glauben, aber Brorussia Dortmund ist eine Aktiengesellschaft und an der Börse notiert.

Wie sieht die Bilanz aus?

Bilnz BorussiaDie Bilanz wird immer im Vergleich zum Vorjahr bewertet und nach diesen Zahlen hat sich die Bilanz verschlechtert, wie das Handelsblatt berichtet. Genau hier wird aber die Schwankungsanfälligkeit der Zahlen von einem Fußballverein deutlich. Im letzten Jahr wurde Mario Götze für 37,5 Millionen Euro an Bayern München verkauft, was natürlich als ausserordentlicher Ertrag den Gewinn und Umsatz explodieren ließ. Das konnte man dieses Jahr nicht wiederholen.

Auch die Einnahmen aus der Champions League gingen etwas zurück, schließlich kam man nicht ins Finale wie im Vorjahr. Trotzdem steht der Verein mittlerweile kerngesund dar. War man vor 9 Jahren noch fast Pleite, so konnte man in den letzten Jahren kontinuierlich die Schulden abbauen und den Umsatz erhöhen. Allerdings wurde 2013/2014 nur ein Umsatz von 260 Millionen Euro erzielt, was gut 40 Millionen weniger war als die vorige Spielzeit. Auch hier schlägt der Götze Effekt zu.

Sollte man in die Aktie investieren?

Doch wenn man sein Geld in Aktion von Borussia Dortmund anlegen möchte, dann sollte man starke Nerven mitbringen. Der Gewinn und Umsatz ist ganz besonders vom sportlichen Abschneiden abhängig. Ein frühes aus in der Champions League würde die Einnahmen stark schmälern und damit auch den Gewinn. Das würde sich dann negativ auf die Kursentwicklung der Aktie auswirken. Also ist die Aktie nur für Risikobereite interessant.

Voidland.com startet

Herzlich willkommen bei der neuen Webseite voidland.com! Hier werden wir in der nächsten Zeit Beiträge zu den verschiedensten Bereichen und Themen veröffentlichen. Bitte sehen Sie öfters wieder vorbei, denn es wird sich lohnen!